Ulrike Bliefert

Geboren am 18. September 1951 in Düsseldorf (dort aber nie wohnhaft gewesen)
1958-1970 Grundschule und Gymnasium in Köln. Literarisches Vorbild der frühen Jahre: Karl May.
Schauspielerisches Vorbild: Karin Dor als Ribanna in “Winnetou II“ (ich als Kopie: 3. v.re.)
1970 Abitur in Köln (Sprachen: Englisch, Französisch, Latein)
Parallel zur schulischen Ausbildung:
1962-1970 Gesangsausbildung und Mitglied des „Rheinischen Kammerchors“
1965 Darstellerin in der 6-teiligen WDR-Fernsehserie „Wir spielen Theater“
1965-1970 diverse Regiehospitanzen am Schauspielhaus Köln, sowie (ebenda) kontinuierliche Nebentätigkeit als Statistin
1970 Stückvertrag als Schauspielerin am Schauspielhaus Köln
1970-1974 Studium der Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaften an der Universität Köln, parallel dazu Schauspielunterricht, sowie diverse Praktika und Assistenzen in den Bereichen Regie, Bühnenbild, Kostüm (Köln, Bonn)
Engagements als Schauspielerin (Bonn, Duisburg), erste Regiearbeit (Bonn), sowie Leitung der Betriebs-Schauspielgruppe der Bayer-Werke, Leverkusen.

1974-1978 Ensemblemitglied des Grips-Theaters, Berlin, parallel dazu Arbeit als freie Film-und Fernsehschauspielerin.1981 Geburt von Tochter Anna Luise.

1982-1984 „Babypause“ = Festes Engagement als Schauspielerin an den Städt. Bühnen Heidelberg

1989 Eheschliessung mit dem langjährigen Lebensgefährten (und Schauspiel-Kollegen) László I. Kish u.v.a. „Tatort“-Kommissar von Burg (SF/DRS), „Samt und Seide“ (ZDF).

1974 bis heute freie Film- und Fernsehschauspielerin sowie Hörspiel-/ Feature- und Hörbuchsprecherin, u.a. „Sofies Welt“, „Der talentierte Mr. Ripley“ und über 200 „Abendgeschichten“ für den SDR.

Bekannt geworden durch die Rolle der „Maximiliane“ in den Literaturverfilmungen von „Jauche und Levkojen“ und „Nirgendwo ist Poenichen“ (Romanvorlagen: Christine Brückner), ARD 1975-76.

Mehr als 40 Hauptrollen in Filmen und Fernsehspielen wie „Rheinpromenade“ an der Seite von Rudolf Platte, Regie: Heinz Schirk, „Ein Zug nach Manhattan“ mit Heinz Rühmann, „Die beiden Freundinnen“ (nach A. Döblin) unter der Regie von Axel Corti, sowie Hauptrollen in Mehrteilern und Serien wie „Konsul Möllers Erben“, „Jokehnen“, „Die Wilsheimer“, „Feuerbohne e.V.“, „Peter Strohm“, „Und im Keller gärt es“ etc.
U.a. in 4 „Tatorten“ jeweils als Täterin, Kommissarin, Zeugin und Mordverdächtige zu sehen. (Einzelheiten siehe unter “Filmographie“).

1998-2003 Hauptrolle in der RTL-Sitcom „Das Amt“.
Für die Darstellung der Sekretärin „Ulla“ 1999 mit dem „New York Finalist´s Award“ ausgezeichnet.

Seit 1987 zusätzliche Tätigkeit als Drehbuchautorin, u.a. 30 Folgen „Forstinspektor Buchholz“ (ARD), „Milli und Willi“, „Geheim, oder was“ (ZDF), Tatort „Rückfällig“ (SF/DRS), Serien-Konzepte „Hallo, Onkel Doc“, „Kurklinik Rosenau“ (SAT1)

Seit 2007 zusätzliche Tätigkeit als Romanautorin:

– SCHATTENHERZ

– LÜGENENGEL

– ELFENGRAB

– VOLL VERLIEBT IM TOR

– BITTERHERZ

– EISROSENSOMMER

– KEIN JUNGE WIE PAULA

Theatertätigkeit als Bühnenautorin, Regisseurin und Ausstatterin (nach 1990):

1991 Autorin, Regisseurin und Ausstatterin des Stücks „40 Jahre und ein bißchen heiser“ am Theater am Sachsenring, Köln

1992-1995 Regie/Ausstattung/Kostüme bei drei Produktionen am „Jungen Theater“/Theater und Philharmonie, Essen: „Shirley Valentine“ (Willy Russell) , „Genoveva oder Die weiße Hirschkuh“ (Julie Schrader) und „Bremer Freiheit“ (R.W. Fassbinder)

1996 Regie/Ausstattung/Kostüme und Dialektübersetzung des Stücks „Shirley Valentine“ ins Rheinische („Cilly Wollersheim“) am Altstadt-Theater, Köln

2009 Autorin der Komödie “Rockerbuebe“ i.A. der Produktionsfirma Gubser & Bloch, Zürich.

Ferner:

Jurymitglied bei der Stiftung/dem Festival „Goldener Spatz“, Gera und Erfurt

Gast-Dozentin (Dramaturgie/Drehbuch) beim Winterseminar der „Stiftung Goldener Spatz“, Erfurt.

Mitglied der Deutschen Filmakademie

Mitglied bei “Das Syndikat“ (Vereinigung der deutschsprachigen Krimiautoren)

Mitglied der “Mörderischen Schwestern“ (Netzwerk der deutschsprachigen Krimiautorinnen)

Mitglied im Bundesverband der Film- und Fernsehschaffenden BFFS

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